Ich spinne

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Kurz vor Weihnachten letzten Jahres kam ich auf die Idee: warum spinnst du eigentlich nicht? So schwer kann es doch nicht sein! Gedacht getan, auf der suche nach einem Anfängerrad, welches mein Budget nicht sprengt, denn ich wusste ja noch nicht ob es mimr wirklich Spass macht, habe ich dieses Schmuckstück gefunden (siehe Bild). Ich habe es einer Dame abgekauft die auch darauf spinnen geernte hat und die es wiederum einer alten Dame abgekauft hat. Was soll ich sagen es war ein Volltreffer! Und das gleich zweimal. Das Rad ist perfekt für meinen Einstieg und ich liebe es zu spinnen. Es gibt nicht was mehr entspannt. Beim stricken und nähen muss man sich do mehr konzentrieren als beim spinnen. Nach einem langen Tag und leeren Kopf ist dies genau das Richtige. Und da mein Geburtstag gleich nach Weihnachten kommt, habe ich eine Handspindel geschenkt bekommen samt Kreuzhaspel (selfmade). Auf dem Bild sieht man die ersten Versuche. Wahrscheinlich habe ich die auch nur bekommen weil ich mal erwähnt habe das ich das Spinnrad im nächsten Urlaub mitnehmen möchte und mein Mann nicht bereit war das große Ding mitzuschlepen 😉 Die Handspindel ist quasi perfekt für´s spinnen to go!

Nähmaschinenhülle Patchwork

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Diese Nähmaschinenhülle war eins meiner ersten Projekte. Ich habe mich hier an zwei unterschiedlichen Technicken versucht: den normalen Patchwork und Freestyle Patchwork.

Weihnachtswichteln

Anlässlich meines ersten Wheinachtswichtelns  auf ravelry dachte ich, ich nutze meinen freien Tag und peppe den Blog auf den mein Mann anfang des Jahres für meine Handarbeitsprojekte für mich angelegt hat, sozusagen als Gedächtnisstütze für mich.  Ja mein Mann, denn hätte ich das getan hätte ich wohl keinen PC mehr, denn wenn er nicht so wie ich will fliegen schon mal die Fetzen 😉

Nun gut, das ist mein erstes Wichteln, und ich hab auch nur davon erfahren, weil ich seit Neuem auf Handarbeitspodcasts (meist Strick- und Nähpodcasts) gestoßen bin. Ich freue mich riesig darauf.

 

Edit: Paket wurde verschickt und erhalten. Es war auf beiden Seiten eine große Freude. Jemanden Fremden zu beschenken, sich Gedanken zu machen und beschenkt zu werden. Das werde ich auf jedenfall nochmal machen.

 

Poncho

Diesen Poncho habe ich aus Wollmeisenwolle während des Sommers gestrickt. Mittlerweile wünscht ich ich hätt ihn eher abgekettet damit er kürzer und damit alltagstauglicher wird.  Nun gut, jetzt ist es zu spät. Er gefällt mir aber auch so. In der Größe kann man ihn auch gut über der Jacke anziehen.

 

Edit: Diesen Poncho gibt es nicht mehr, denn ich habe ihn geribbelt. Er liegt grad noch auf den Nadeln nund wird ein dünnes Oberteil mit kleiner Knopfblende und kurzen Ärmeln nach einer Anleitung von: Justyna Lorkowska. (Alice im Wunderland)

Stulpen


diese Stulpen habe ich momentan auf den Nadeln… fertig sind die noch lange nicht. Verwendet habe ich ein Garn welches ich eigentlich für meine zweite Strickjacke verwenden wollte. Nach einer gefühlten Ewigkeit des strickens (ca. 6 Wochen) hatte ich das Ding soweit fertig das ich es halbwegs anprobieren konnte. Die letzten Meter waren echt laaangweilig und nervig… hatte einfach keine Lust mehr und trotzdem habe ich durchgehalten und dann DAS:

Die Ärmel hingen mir gefühlt bis zu den Kniekehlen runter und der Körper war so klein, als hätte ich ner Puppe das Kleid geklaut.

Nach einer halben Stunde voller Frust und Trauer hab ich das Ding geribbelt und verwende das Garn jetzt für die Stulpen.

Aus lauter Frust hab ich nichtt mal nen Photo gemacht. Jetzt könnte ich wahrscheinlich über das Bild lachen.

 

Edit: Stulpen sind auch wieder geribbelt und Wolle im Stash gelandet.

Strickjacke von „Hinterm Stein'“

Ok, gleich vorweg. Gute Bilder machen gehört wohl nicht zu meinen Stärken. In Wirklichkeit sieht die Jacke super aus, auch wenn es hier nicht so rüber kommt.


Den Sommer über war ich wirklich Strickfaul :-(( Aber das habe ich im September wieder wett gemacht, denn ich habe meine ERSTE Strickjacke gestrickt. Die Wolle kommt aus Braunschweig, aus einem kleinen aber feinen Strickshop.

Trotz verhasster Maschenprobe ist das Ding ein bisschen kleiner geworden als gedacht, aber zum Glück trotzdem noch gut anziehbar. Leider habe ich den I-Cord wohl zu straff gemacht, sodass es sich etwas wellt. Als ich das ganze dann nochmal aufmachen wollte, habe ich nach einer Stunde festgestellt das ich das Ding einfach zu gut vernäht habe, keine Chance das aufzubekommen, ohne Schaden anzurichten. Jetzt, kurze Zeit später habe ich mich damit abgefunden und ziehe sie gerne an.

Gestrickt habe ich nach der guten Anleitung von Jutta vom Hinterm Stein: http://www.ravelry.com/patterns/library/cross-pockets

 

Edit: nach spannen und waschen ist sie größer geworden und passt perfekt!

Mantel Hamburg

Das wird der Innenstoff.

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Das wird der Außenstoff. p

grml….

Was soll ich sagen, ich war vor kurzen auf einer Stoff- und Nähmesse und habe mir einen extrem schicken und warmen Stoff in Steppoptik gekauft, in Weinrot. Ich wusste sofort das ich den für einen Übergangsmantel benutzen will. Da mir das Schnittmuster von der Softshelljacke so super passt und es einfach nur gut aussieht habe ich gedacht ich nutze die Anleitung einfach und baue sie mir zur „Mantelanleitung“ um. Kann ja nicht so schwer sein, alles 30 cm länger und fertig ist das Ganze. Denkste! Irgendwann ging mir auf das mein Po im Weg ist. Einen ganzen abend habe ich hin und her überlegt, mein Mann musste leiden und mit mir zusammen Brainstorming machen wie es funktionieren könnte das der Mantel vernünftig über den Po fällt. Herausgekommen sind mehrere Optionen – und bei jeder hatte ich angst es klappt nicht/ die Ungewissheit war zu groß. Und so ging es letzten Endes darum zu entscheiden ob ich mutig bin und dann auch die Konsequenzen akzeptieren muss (Stoff zerschnitten und unbrauchbar) wenn ich mir zuviel zugemutet habe beim Schnittmusterumbau. Dann habe ich etwas im Internet gesurft und habe mich spontan in die Anleitung  für das Schnittmuster „Hamburg“  von Pech und Schwefel entschieden. Gekauft, ausgedruckt, zugeschnitten und geklebt geht mir auf ich brauch nen Innenfutter um die hässlichen Nähte zu verdecken- oh Mist, das gibt die Anleitung gar nicht her! Was mach ich denn jetzt? Stehe ich schon wieder das wie kurz zuvor – mach ich´s allein oder wie??!?! Naja, aber so schlimm ist das Ganz nicht, denn ich habe ja auch noch nicht den passenden Stoff für das Innenfutter gefunden.

 

Edit: Heute habe ich doch tatsächlich den Traumstoff gefunden, welcher nun mein Innenfutter werden darf. Mittlerweile habe ich auch schon Erfahrung im nähen von Futter und freue mich riesig auf´s losnähen. Noch trocknet der Stoff 😦

Edit 02.02.2017: Mittlerweile ist der Stoff zugeschnitten und wartet auf´s vernähen. Im Strick- und Nähcafe Leipzig habe ich auch noch den passenden Reißverschluss gefunden, welches sich auch von unten öffnen lässt. 🙂 Ich denke bis zum Frühjahr ist der Mantel fertig, ich hoffe mal es wird so schnell nicht zu warm 😉 oder lieber doch?

Rock nach Vorbild AMY

Beim nächsten mal sollte ich die Sachen wohl bügeln bevor ich Foros mache….


Habe diesen Rock grob nach der Anleitung AMY genäht und ihn durch das Bündchen zum meeeega bequemen Kleidungsstück gemacht. Ich liebe ihn. Und das beste: man braucht wirklich nur nen Streifen Stoff dafür. Den roten mit Blumen hab ich für 3 Euro auf dem Flohmarkt erstanden, naja, der grüne stammt aus nem Berliner Stoffladen und hat um die 10 Euro gekostet, aber er war es Wert 🙂 Und das beste: der Rock hat Taschen!

Es gibt den Rock auch noch aus einem japanischen Stoff. Foto wird noch folgen.

Softshelljacke aus Fleece


…genäht aus Fleece nach der Anleitung von lillesol und pelle. Den wunderbaren Stoff dazu habe ich in einem fantastischen Stoffladen in Hannover gekauft..Die Jacke ist super geworden und ich trage sie fast täglich. Etwas ärgern tut mich das ich beim Stoffkauf anscheinend zu knauserig war und musste dadurch die Ärmel etwas stückeln. Habe dies aber sehr gut hinbekommen, denn es fällt kaum auf.